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Gesprächskreis Homosexualität


 

Herzlich willkommen

unabhängig von Glaube, Religion und/oder Weltanschauung und selbstverständlich unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität. Wir laden ein zum Gespräch und zu den Veranstaltungen zum Thema Homosexualität und zu Themen queerer Lebensgestaltung. 

Der Gesprächskreis begann seine Arbeit 1982. Seitdem ermöglicht er Begegnung und Gespräch, setzt Impulse zur Integration und Gleichstellung homosexuell empfindender Menschen in Kirche und Gesellschaft. Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Erinnerung an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus. Der Gesprächskreis kämpft gegen Homophobie und Transphobie. Er befördert wissenschaftliche und kulturelle Auseinandersetzung zu Fragen menschlicher Sexualität und Geschlechtsidentität. Seit 1987 hat er sein Zuhause in der Advent-Kirche.

 

Für Rückfragen per E-Maillothar.doenitz@kgaf.de (bitte die geänderte E-Mail-Adresse beachten!) oder
Telefon (Gesprächskreis) +49 30 91686981. Wenn Sie regelmäßige Informationen möchten, melden Sie sich für unseren Newsletter an. 


[Geschichte des Gesprächskreises und Schwulenbewegung in der DDR]

 [Gedenken an die homosexuellen Opfer des NS]
  [Unsere Dokumente]


Nach dem Jubiläum des Gesprächskreises geht es weiter im Gespräch: 

Stolpersteinverlegung für einen Rosa Winkel Häftling des Männerlagers im KZ Ravensbrück

Auf Initiative und in Anwesenheit von Uwe Bräuer, Großneffe von Fritz Bräuer, wird ein Stolperstein für Fritz Bräuer verlegt.
Am 22. Januar 1942 transportierte die Polizei ihn auf Befehl der Kriminalpolizei Berlin in das KZ Buchenwald bei Weimar in Thüringen, wo man ihn als §175-Häftling einstufte und er die Häftlingsnummer 5.339 erhielt. Bereits am 13. März 1942 ging es weiter in das Männerlager des KZ Ravensbrück in Brandenburg, wo er die Häftlingsnummer 1.101 erhielt.
Fritz Bräuer wurde am  am 29. Juni 1942 im KZ Ravensbrück im Alter von 38 Jahren ermordet. Die genaue Todesursache ist nicht bekannt.

Termin: Donnerstag, 8. September 2022 09:30 Uhr
Ort: Pflügerstraße 812047 Berlin

 


Geh denken! – Gedenkweg Todesmärsche 1945 zur Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald
 

Die Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald, die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz,  die Initiative „Jüdisches Leben erinnern - Netzwerk in der Prignitz“ und der Evangelische Kirchenkreis Wittstock-Ruppin laden ein, einen Teil des Weges im Gedenken an die Häftlinge der Konzentrationslager noch einmal zu gehen. Der Weg beginnt mit um 10.15 mit einer Andacht in der Heiliggeist-Kirche in Wittstock. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern aller Altersgruppen sind willkommen.

Termin: Samstag, 10. September 2022, Beginn 10:15 Uhr
Der genauen Ablauf bitte der Einladung (PDF) entnehmen.

Verbindliche Anmeldung (bis 5. September 2022) telefonisch unter 039925-2478 oder per Mail unter below@gedenkstaette-sachsenhausen.de

 


Götz Wienold (Tokyo/Berlin) liest aus seinem Stück »Wittgenstein in Cassino«.

Das ist Teil seines neuen Buches "Wittgenstein in Cassino. Trakls Tod" (Wien: Passagen, 2022)

Zwei Stücke über Ludwig Wittgenstein und Georg Trakl, über Grodek und den Tractatus. Die Freiheit der Sexualitäten und die Ächtung des Tötens gehören zusammen.

Ludwig Wittgenstein ist zu Beginn des Ersten Weltkriegs Kanonier, Georg Trakl Sanitäter. Trakl hält Kriegserlebnissen nicht stand und ist hospitalisiert, an der verbotenen Liebe zur Schwester ist er gescheitert. Wittgenstein, seiner Homosexualität noch unsicher, sehnt sich nach David Pinsent im fernen England. Er will Trakl treffen, kommt aber zu spät, um ihn vom Freitod zu retten. Geschwisterliebe und Liebe zum gleichen Geschlecht, gleichermaßen sozialer Unterdrückung ausgesetzt, überkreuzen sich in Trakls Tod. 
Wittgenstein in Cassino sieht ihn als Gefangenen nach Kriegsende. Er hat den Weg, seine sexuelle Orientierung zu leben, gefunden, wie den zum Tractatus und zur Besitzlosigkeit. Er bekennt, lieber wolle er sich töten lassen, als einen anderen töten. Ethisches lässt sich nicht in Sätzen aussagen, sondern „zeigt sich“ im Handeln selbst. Der Kampf für die Freiheit der Sexualitäten und die Verurteilung des Tötens finden zusammen.

Termin: Dienstag, 13. September 2022 - 18:00 Uhr, ab 17:00 Uhr Zeit zum Vorbereiten, Helfen und für Gespräche...
Ort: Gemeindesaal, Ev. Advent-Kirche, Danziger Straße 203, 10407 Berlin

 


»Gedenk.Feier zum 80. Jahrestag der Mordaktion gegen die Homosexuellen im KZ-Außenlager Klinkerwerk«

Mit der Gedenk.Feier für die Opfer der Mordaktion gegen die Homosexuellen im KZ-Außenlager Klinkerwerk möchten wir an die Geschehnisse erinnern und der Toten gedenken.

Termin: Sonntag, 18. September 2022 

Ort: Gedenkort Klinkerwerk, An der Lehnitzschleuse, 16515 Oranienburg
Der Gedenkort befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Außenlagers unmittelbar an der Lehnitzschleuse. Anfahrt: B 273 Richtung Bernau, hinter der Brücke über den Oder-Havel-Kanal links in die Straße „Lehnitzschleuse“ abbiegen.
Ab 13:30 Uhr fährt ein Shuttle-Bus vom Bahnhof Oranienburg und ab 17:30 zurück.
Zugverbindungen ab Berlin: S-Bahn-Linie S1 (Richtung Oranienburg); Regio RE 5 (Richtung Rostock/Stralsund); Regio RE 12 (Richtung Templin) 

In Kooperation mit: Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg, Gesprächskreis Homosexualität der ev. Adventkirche Berlin-Prenzlauer Berg, SchwuZ Berlin, Queeres Brandenburg Landeskoordinierungsstelle, Kommunale Arbeitsgemeinschaft Tolerantes Brandenburg e.V.

 

  • Ansprache Dik de Boef, Generalsekretär des Internationalen Sachsenhausen Komitees
  • Begrüßung im Namen der Gedenkstätte durch Agnes Ohm, Sammlungsleiterin der Gedenkstätte Sachsenhausen
  • Begrüßung durch Vertreter der Landeskoordinierungsstelle Queeres Brandenburg/Katte e.V., dem LSVD Berlin-Brandenburg und dem Gesprächskreis Homosexualität der evangelischen Adventkirche Berlin-Prenzlauer Berg

Hier die Einladungskarte der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen zum Download!

Die Namen der Opfer der Mordaktion Klinkerwerk auf RosaWinkelGedenkbuch.de!


Offene Gesprächsrunde (Thema wir noch festgelegt)
Termin: Dienstag, 11. Oktober 2022 - 18:00 Uhr, ab 17:00 Uhr Zeit zum Vorbereiten, Helfen und für Gespräche...
Ort:  Gemeindesaal, Ev. Advent-Kirche, Danziger Straße 203, 10407 Berlin

 


Initiative für einen Gedenkort an Friedo Lampe

Friedrich Kröhnke möchte über seine Initiative berichten. In Kleinmachnow soll ein Gedenkort für den Schriftsteller Friedo Lampe geschaffen werden.
 
Friedo Lampe war ein noch junger Dichter und Schriftsteller, der in der NS-Zeit Probleme mit seinen nicht zuletzt homosexuell geprägten Büchern hatte und der in den letzten Kriegstagen in Kleinmachnow von sowjetischen Soldaten auf der Straße erschossen wurde. Erstes/Näheres auf seiner Homepage friedrich-kroehnke.de auf der Unterseite "Neuestes". 

Termin: Dienstag, 8. November 2022 - 18:00 Uhr, ab 17:00 Uhr Zeit zum Vorbereiten, Helfen und für Gespräche...
Ort:  Gemeindesaal, Ev. Advent-Kirche, Danziger Straße 203, 10407 Berlin

 


Gedenken und Reinigen von Stolpersteine für homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus

Gemeinsam mit Cordýline Bartz werden die Stolpersteine für die ermordeten Rosa-Winkel-Häftlinge des KZ Sachsenhausen und des Männerlagers KZ Ravensbrück gereinigt:

  • Max Matschke u. Fritz Klaus
  • Gustav Fritz Hertzberg
  • Wilfried Israel
  • Herbert Budzislawski
  • Bruno Wegener
  • Herbert Kowalewski
  • Walter Boldt
  • Hermann Holzheim
  • Heinz Bibergeil

Termin: Mittwoch, 9. November 2022 ab 10:00 Uhr
Treff:
Café gegen über Jüdisches Museum, Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 9
Orte der Stolpersteine siehe Karte Stolpersteine. Änderungen der Route vorbehalten.

 


Rückblicke

12. April 2022 »40 Jahre Gesprächskreis - 40 Jahre im Gespräch«

Mit dabei waren die Pfr. i.R. Gisela Lattmann-Kieser, Pf. i. R. Michael Pflug. Sie haben uns seit 1987 bis zu ihren  Ruhestand begleitet. Vielen Dank!

Unter den Titel

»Kann man darüber sprechen? Homosexualität als Frage an Theologie und Gemeinde«

hat die Evangelischen Akademie Berlin-Brandenburg (DDR) am 9. Januar 1982 zu einem »Sonnabendgespräch« eingeladen. Dieser Einladung folgten viele Homosexuelle aus der DDR. Nach diesem Gesprächsabend trafen sich am 13.04.1982 Interessierte in den Räumen der Evangelischen Akademie. Dr. Manfred Punge informierte über das Echo der Akademie-Veranstaltung. Viele der Teilnehmer wollten die Fragen aufgreifen und die Gespräche fortsetzen. Dazu wurde eine Anbindung gesucht und gefunden. Der »Gesprächskreis Homosexualität« war gegründet. Von Anfang an dabei  Peter Birmle und sein Lebensgefährte Volker Gasser. 

Rechtzeitig wurde die Chronik des Gesprächskreises bis März 2022 aktualisiert und kann hier eingesehen werden.

Neu aus der Chronik unsere Gedenksverstaltungen Im Andenken an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus. 


 

1. Mai 2022 - 77. Jahrstag der Befreiung von Nationalsozialismus
Gedenken an die homosexuellen Opfer
gemeinsam mit dem LSVD Berlin Brandenburg

Im Gedenken an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland & Gesprächskreis Homosexualität
Ev. Advent-Kirche Berlin-Prenzlauer Berg   

In diesem Jahr haben wir besonders an den Sänger Paul O'Montis (bürgerlich Paul Wendel) erinnern. Der Autor und Schulpfarrer Ralf Jörg Raber aus Essen widmet sich mit einer detailreichen Biografie dem am 17. Juli 1940 im KZ ermordeten Paul O’Montis. Beliebt bei älteren Damen und jüngeren Herrn«. - Paul O’Montis – Biografie eines Vortragskünstlers, Metropol Verlag, 2021, ISBN: 978-3-86331-578-8.

Ralf Jörg Raber gedenkt an Paul O'Montis

Ralf Jörg Raber stellt die Biografie vor und gedenken an Paul O'Montis.

Gedenken und Reinigen der Stolpersteine für die Opfer der Mordaktion Klinkerwerk
Ernst Homuth † 17.07.1942 AL Klinker
▶ 16515 Oranienburg, Julius-Leber-Straße 26

Walter Schneider † 10.07.1942 AL Klinker
▶ 16515 Oranienburg, Kanalstraße 27

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen - Dezentrales Gedenken vor dem Neuen Museum - Begrüßung zum dezentralen Gedenken

Vor dem Block 11 (ehem. Bereich der Isolation) stellt Ralf Jörg Raber die Biografie von Paul O'Monis vor.
Zum Gedenken sprachen: Frau Dr. Astrid Ley, stellv. Leiterin der Gedenkstätte Sachsenhausen, Lothar Dönitz (Gesprächskreis), Chriopfer Schreiber (LSVD Berlin-Brandenburg).

»Totgeschlagen, Totgeschwiegen, den homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus« 

 

 

Kranzniederlegung und Stilles Gedenken.

Ein gemeinsamer Kranz des Gesprächskreises und des LSVD Berlin-Brandenburg, ein Kranz von den Lesben und Schwulen in der Union Berlin (LSU) und Blumen. 

Zur Bildergalerie 


 

Gesprächsabend am Dienstag, den 12. Juli 2022 
Unser Gesprächsabend wurde ein Literatur- & Musikabend, wir lasen aus dem Buch von Ralf Jörg Raber: Paul O’Montis – Biografie eines Vortragskünstlers »Beliebt bei älteren Damen und jüngeren Herrn« dazu hören wir Musik von Paul O'Montis.
Paul O'Montis wurde am 17.07.1940 im KZ Sachsenhausen ermordet. Seine letzte Ruhestätte besuchen wir am: .

Sonntag, 17. Juli 2022 - 14:00 Uhr - Gedenken 82. Jahrestag der Ermordung von Paul O'Montis
Ort: Begräbnisstätte und Erinnerungsort auf dem ⟩ Friedhof Altglienicke, Schönefelder Chaussee 100

Siehe auch: Gedenkbuch Paul Wedel alias Paul O'Monits im RosaWinkelGedenkbuch


9. August 2022 - Sommerfest des Gesprächskreies auf dem Hof der Adventkirche

Bildmitte Pfarrerin Dr. Angelica Dinger als Gast. 


Mein Tipp, die Lesung mit Wolfram Setz nachhören! Zum Download: Mitschnitt der Lesung (28,4 MB). In der Buchhandlung Eisenherz sind erhältlich die Bücher von Pieere Loti: »Mein Bruder Yves«und »Auf fernen Meeren«. 

   

 Foto: 14. Juli 2020 - Blick den Gemeindesaal;  Lothar Dönitz (c)

Am 1. September 2020 fand in der Immanuelkirche ein Gedenkgottesdienst mit Bischof Dr. Christian Stäblein statt. 

Pfarrer Friedrich Heinrich Klein (*03.08.1905 ⚔  08.1944) war vom 02.06.1935 – 02.01.1943 in der Gemeinde tätig.  Wegen homosexueller Handlungen und einer Verurteilung durch ein Reichskriegsgericht wurde er aus dem Dienst entfernt.

Ausführlicher und Aktuelles im Menü  Causa Pfarrer Friedrich Klein


Freitag, 23. Juli 2021 - Gottesdienst am Vorabend des CSD - St. Marienkirche Berlin
Predigt: Bischof Christian Stäblein, (EKBO),  Berliner Bürgermeister und Kultursenator Klaus Lederer u. a.

Wie erwartet hat der Landesbischof Stäblein eine Erklärung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zur Schuld an queeren Menschen verlesen. Darin heißt es u. a. : »,,, Als Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz bitten wir vor Gott und den Menschen um Vergebung dafür, dass in unserer Kirche Menschen, die als homosexuell bezeichnet wurden, ausgegrenzt und diskriminiert worden sind. Wir benennen mit dieser Erklärung öffentlich, dass Entscheidungen Irrtümer waren und Verletzungen und Verwundungen bewirkten...«
Auch wenn nicht genannt, darin eingeschlossen sind die homosexuellen Mitarbeiter:innen, die aus dem Dienst in der Landeskirche  entfernt, das Theologiestudium oder die Predigerausbildung, wie beispielsweise Peter Birmele († 2011), Christian Pulz († 2021) und andere, abbrechen mussten oder sonst diskriminiert wurden.
Hier der Wortlaut  »Erklärung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz« und die Predigt von Bischof Stäblein.

Eine kleine Rückblende:
Pfarrer Pockrandt und Lektorin Motschmann haben 2017/2018 gemeinsam für die Festschrift zum 125jährigen Jubiläum der Immanuelkirche geforscht. In den Akten von Pfarrer Johannes Schwartzkopff  sind sie auf den Namen und das Schicksal von Pf. Friedrich Klein aufmerksam geworden. -  Seit dem Anfang 2018 das Schicksal von Pf. Friedrich Klein bekannt geworden war, kämpfte der Gesprächskreis Homosexualität der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg gemeinsam um die Rehabilitierung aller wegen Homosexualität aus dem Dienst entfernten Mitarbeiter der evangelischen Kirche.

Am 21. November 2018 kam es bei der Einweihung der Gedenktafel für Pfarrer Schwarzkopf  zu einer Kontroverse zwischen Pfarrerin Gardei (Beauftragte für Erinnerungskultur der EKBO), die die Gedenkworte sprach, und Lothar Dönitz vom Gesprächskreis Homosexualität. Auf der Gedenktafel wird an den Pfarrer Klein erinnert und an dessen Verurteilung nach § 175. Lothar Dönitz beklagte vehement das Fehlen des Hinweises auf den Fall des homosexuellen Pfarrers Klein. Mit Pfarrerin Gardei entstand seitdem ein verständnisvoller Dialog, der im Fall Pf. Klein zur Rehabilitierung führte. Der Dialog fand seine Fortsetzung  bis zu dieser Erklärung der EKBO. - DANKE!

Der Dialog mit Pfarrerin Gardei und Frau Wodinski wurde am 10. August 2021 fortgesetzt.


Dienstag,  10. August 2021  »Ausgeschlossen. Diskriminiert. Verschwiegen.«

Frau Marion Gardei (Beauftragte für Erinnerungskultur der EKBO) und Lisa Wodinski
Bericht über das Ergebnis der Recherche der Aktenlage im Evangelischen Landeskirchlichen Archiv in Berlin und im Evangelischen Zentralarchiv zum Umgang der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und ihrer Vorgängerkirchen mit homosexuellen Mitarbeiter:innen und mit dem Thema Homosexualität.
Rehabilitierung der Homosexuellen, die aus dem Dienst in der Landeskirche entfernt wurden oder die das Theologiestudium oder die Predigerausbildung (Peter Birmele († 2011), Christian Pulz († 2021) und andere), abbrechen mussten. 


 

Seelsorgeangebot für Menschen mit Diskriminierungserfahrung

Vor über 39 Jahren, am 9. Januar 1982, beschäftigte sich die Ev. Akademie Berlin-Brandenburg (DDR) zum ersten Mal mit dem Thema Homosexualität.
Endlich 2021!
Die EKBO richtet ein neues Seelsorgeangebot für Menschen mit Diskriminierungserfahrung ein.
Ab März 2021 können Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Identität Diskriminierungserfahrungen in Kirchengemeinden oder in anderen kirchlichen Bezügen auf dem Gebiet der heutigen EKBO gemacht haben, mit einem Seelsorger anonym und vertraulich darüber sprechen. Der Berliner Pfarrer Matthias Motter ist dafür beauftragt. Er leistet dieses seelsorgliche Angebot neben seinem Dienst als Gemeindepfarrer.

  Kontakt zur Seelsorgestelle und weitere Informationen 

   https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/auch-in-der-kirche-ist-menschen-aufgrund-ihrer-sexuellen-identitaet-unrecht-widerfahren.html